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D-Flame, Mamadee und Adé begegneten sich zum ersten Mal, nachdem
der Schwarze Alberto Adriano in einem Dessauer Park von drei Jugendlichen
erschlagen wurde. Über zwanzig der bekanntesten afrodeutschen Musiker
schlossen sich daraufhin zu dem Bandprojekt "Brothers Keepers" zusammen,
spielten die Maxi Adriano (Letzte Warnung) und das Album Lightkultur ein,
an dem sich auch das weibliche Pendant "Sisters Keepers" beteiligte.
Sie zogen durch ostdeutsche Schulen, um selbst mit den Kids zu sprechen.
Vor diesem Hintergrund entstand der Dokumentarfilm Yes I Am! von Filmemacher
Sven Halfar, der die drei Musiker Adé, D-Flame und Mamadee eindrucksvoll
und einfühlsam portraitiert. Anhand der persönlichen Lebensgeschichten
der Protagonisten erzählt der Film von den Schwierigkeiten, eine afrodeutsche
Identität zu entwickeln und der Problematik der Integration in die
deutsche Gesellschaft.
Yes I Am! verbindet die Geschichte von D-Flame, Mamadee und Adé mit
der Geschichte von Brothers Keepers. Er erzählt von der Macht der
Musik und davon, wie gut es tut, gemeinsam die Stimme zu erheben. Eine
Geschichte vom Erwachsenwerden unter erschwerten Bedingungen: geprägt
vom Hin und Hergerissensein zwischen den Kulturen, von Ausgrenzung und
Aggressionen. Ein Film über den langen Weg nach Hause.
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