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Sarajewo 2004, die knapp 30-jährige
Senada (Labina Mitevska) hat der Krieg noch nicht losgelassen. Ihre Tochter
Aida gilt seit fast 10 Jahren als vermisst. Senada hat die Hoffnung nicht
aufgegeben, verzweifelt klammert sie sich an jeden noch so vagen Hinweis.
Ihr Ex-Mann Samir (Senad Basic) und ihre Freunde drängen sie, „die
Vermisste“ endlich loszulassen.
Als sie auf einen Hinweis stößt, das Rote Kreuz habe während
des Krieges kranke Kinder nach Deutschland ausgeflogen, folgt sie
dieser vagen Spur und erreicht nach einer längeren Odyssee Ulm. Dort
wird ihre hartnäckige Suche belohnt: Die tot geglaubte Aida wurde
damals als 2-jähriges Mädchen zur Adoption freigegeben, in der
Annahme, ihre Eltern seien längst tot ...
Eine moderne, passionierte Kino-Geschichte einer starken
Frau, die vom Schicksal nicht verwöhnt, doch ihren Weg geht. Zwischen
hoher Figurenspannung und filigranen, untergründig angelegten Gefühlen
der Protagonisten entspinnt „WARCHILD“ im Sinne skandinavischer
Erzähldramatik eine spannende Familien-Konstellation, mit magischem
Ende.
Presseheft
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