Résiste - Aufstand der Praktikanten: Presseheft

 

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Presseheft: Inhalt

Ein Film von Jonas Grosch

Deutschland 2009

KINOSTART: 12.11.2009

Verleih:
Movienet Film
Rosenheimerstr. 52
81669 München
Tel: 089-489 530 51
Fax: 089-489 530 56
info@movienetfilm.de

Pressebetreuung:
Zoom Medienfabrik
Schillerstr. 94
10625 Berlin
Tel: 030-3150 6868
Fax: 030-3150 6858
office@zoommedienfabrik.de

 

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Stab
Drehbuch, Regie
  Jonas Grosch
Dramat. Beratung
  Roland Zag
Kamera
  Matthias Hofmeister
Ton
  Veit Norek
Szenenbild
  Harry Rischmüller
Kostüme
  Frank Bohn
 
  Alexander Ambite y Mensen
Maske
  Christina Neuss
 
  Juliana Polak
Schnitt
  Christoph Lumpe
Musik
  Dirk Leupolz
Songs
  The Busters
Sound Design
  Veit Norek
Mischung
  Daniel Griese
Produzent
  Till Schmerbeck
Herstellungsleitung
  Holger Lochau, HFF
Producer
  Maxim Juretzka, Buntfilm

Besetzung
 
Sydelia
  Katharina Wackernagel
Till
  Hannes Wegener
Helmut
  Christof Wackernagel
Maria
  Sabine Wackernagel
Magnum
  Devid Striesow
 
  u.v.a.

RÉSISTE - AUFSTAND DER PRAKTIKANTEN ist eine Produktion der Schmerbeck Filmproduktion in Koproduktion mit HFF "Konrad Wolf",
in Kooperation mit Mehrblick Filmproduktion, gefördert von Medienboard Berlin-Brandenburg
Deutschland 2009, 95 min., 35 mm, 1 : 1,85, Farbe, Dolby Digital

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Synopsis

„Résiste! – Aufstand der Praktikanten“ ist die Geschichte des kapitalistisch veranlagten Praktikanten Till (Hannes Wegener) und der linksaktivistischen Halbfranzösin Sydelia (Katharina Wackernagel).

Während Till gerade die Idee zu einer eigenen Praktikantenberaterfirma hat und damit eine äußerst lukrative Marktlücke entdeckt, will Sydelia das Übel an der Wurzel packen und einen Aufstand der Praktikanten organisieren. Mit französisch revolutionärem Geist und viel Elan versucht sie Till auf ihre Seite zu kriegen. Doch für ihn ist klar: es geht um Umsatz, nicht um Umsturz! Als beide merken, dass sie nicht mit – aber auch nicht ohne einander können, haben sich bereits die Praktikanten um sie herum formiert und sind bereit für die Revolution: ein Praktikanten-Generalstreik, der ganz Deutschland lahm legen soll.

Eine eigenwillige Liebeskomödie in Zeiten der leider immer noch existierenden Generation Praktikum.

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Statement von Regisseur Jonas Grosch

Logline

RÉSISTE - AUFSTAND DER PRAKTIKANTEN ist eine eigenwillige Komödie in Zeiten der Generation Praktikum.

Das Thema

Die Komödie ist für mich eines der schönsten Mittel um Menschen zu erreichen. Wichtig istmir dabei, dass etwas zurückbleibt. In der heutigen Zeit besteht generell die Problematik des Widerstandes. Die Generation Praktikum ist ein exemplarisches Beispiel für die Schwierigkeit eines eben solchen Widerstandes. Auch wenn „Résiste! – Aufstand der Praktikanten“ kein Diskursfilm über die Generation Praktikum ist, so glaube ich, dass er zum Nachdenken über die Problematik anregen wird und ein Stück deutschen Zeitgeist einfängt. Sogar während des Schreibprozesses habe ich zufällig (!) mehrere Leute getroffen, die mir die abstrusesten Geschichten über ihre Erfahrungen mit ihrem Praktikum erzählt haben. Es ist also ein Thema, das junge Leute beschäftigt und interessiert. Während sie mir ihre „Leidensgeschichten“ als Praktikanten erzählten, taten sie eines unaufhörlich dabei: Kopfschüttelnd zu lachen! Es kann nicht sein, dass Porsche einem Praktikanten, der fast die gleiche Arbeit macht wie ein Mitarbeiter, 300,- Euro im Monat zahlt. Es ist abstrus, wenn ausgerechnet der Deutsche Bundestag die Praktikanten für 0,- Euro arbeiten lässt. Und eben diese Absurdität möchte ich gerne in einer augenzwinkernden Komödie widerspiegeln, die doch im Herzen das Hauptbedürfnis dieser (und so manch anderer) Generation erzählt: geachtet und geliebt zu werden.

Die Figuren

Wichtig ist mir auch bei dem Genre Komödie die Ernsthaftigkeit der Figuren beizubehalten. Erst aus einer Dringlichkeit der Figuren kann der Witz entstehen, den ich für diesen Film einfangen möchte. Ihre Ängste und Sorgen sollen dem Zuschauer nahe gehen und Empathie auslösen. Gerade die beiden Hauptfiguren bieten mir dafür eine gute Möglichkeit, betrachtet man die geradezu archaische Angst von Sydelia und Till vor einem Scheitern ihres Lebensentwurfs. Aber auch die Eltern von Till und die Sprachlosigkeit ihrem eigenen Sohn gegenüber zeigen für mich einen ernsthaften Generationenkonflikt, der sicherlich vielfach in deutschen Haushalten zu finden ist. Egal ob die Eltern nun besonders links oder rechts sind.

Der Look

Der Look des Filmes geht in die Richtung einer realistischen Comicwelt. Die grundsätzliche Idee dabei ist es, von der Kamera über Ausstattung bis hin zum Kostüm eine leicht gebrochene Realität darzustellen. D.h. der Film will sich in einer realen Welt bewegen, die aber immer gebrochen wird – ein Motiv, was sich auch durch die Geschichte zieht. Als Beispiele sind hier Tills Firma zu nennen, Sydelias Herkunft als Halbfranzösin, die Eltern von Till mit ihrer Alt-68er-Museumskneipe, der Generalstreik der Praktikanten, etc. All dies sind Elemente, die den Film aus der Realität hebeln und ihn in diese ganz spezielle Welt setzen, in die ich den Zuschauer einlade und aus der heraus ich diesen Film erzähle.

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Langinhalt

Till (Hannes Wegener) ist seit Jahren Praktikant und wird wiederholt nicht in eine Festanstellung übernommen. Seinen Freunden Tamara (Fanny Staffa) und Toto (Steffen C. Jürgens)  geht es ebenso. Auch die extra aus Frankreich angereiste Sydelia (Katharina Wackernagel)  wird nicht für einen festen Job angestellt, sondern soll ein einjähriges Praktikum absolvieren. Eigentlich düstere Zukunftsaussichten.
 Aber Till lässt sich nicht unterkriegen und macht aus der Not eine Tugend: Er gründet mit Tamara und Toto eine Praktikantenberaterfirma, um die Bedingungen der Praktikanten zu verbessern und dabei eine nicht unerhebliche Provision einzustreichen. Trotz der Skepsis von Tills Alt-68er-Eltern (Sabine und Christof Wackernagel) glaubt Sydelia, in seiner Idee etwas Gutes zu sehen und will bei ihm in der Firma einsteigen.
Sydelia packt das Übel an der Wurzel, kritisiert das System und will einen Aufstand der Praktikanten organisieren. Mit französisch revolutionärem Geist und viel Elan versucht sie Till auf ihre Seite zu kriegen und ihn von seinem Profit-Denken abzubringen. Er bleibt jedoch von Sydelias antiquiertem Bemühen, welches er nur zu gut von seinen kämpferischen Eltern kennt, unbeeindruckt. Für ihn ist klar: Es geht um Umsatz, nicht um Umsturz!

Die Wirtschaft versucht unterdessen mit Hilfe des Moguls Magnum (Devid Striesow) Tills gewinnbringende Firma zu übernehmen und schüchtert die Praktikantenriege rigoros ein. Als Sydelia und Till merken, dass sie nicht mit – aber auch nicht ohne einander können, haben sich bereits die Praktikanten um sie herum formiert und sind bereit für den Gegenschlag: ein Praktikanten-Generalstreik, der ganz Deutschland lahm legen soll.

Die einflussreichen Wirtschaftsbosse und die Politiker kontern jeweils auf die Ideen der Praktikantenschar. Mit der Einigung auf neue praktikanten-freundlichere Bedingungen zwischen der Bundeskanzlerin und Till weiß nun auch Sydelia, wie sie in Zukunft Revolutionen organisieren wird...

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