Picco

Ein Film von Philip Koch; Deutschland 2010

 


Picco
 
Daten
Land:
  Deutschland
Jahr:
  2010
Sprache:
  Deutsch
Format:
  1 : 1,85 35 mm
  Digital
Ton:
  Dolby Digital 5.1
Länge:
  104 min.
FSK:
  ab 16 Jahren

Basierend auf einer wahren Begebenheit erzählt PICCO unbarmherzig realistisch das daramtische Schicksal einer Gruppe Jugendlicher im deutschen Strafvollzug.
Der Film wirf einen authentischen und kompromisslosen Blick auf die Endstation des Themas Jugengewalt, auf eine scheinbar verlorene Jugen - und auf ein Strafvollzugssystem, das auf ganzer Linie scheitert. In diesem System gibt es keine Täter, nur Opfer

"In einem Jugendgefängnis ist der Neuankömmling immer der Schwächling, der Kleine. Darum nennen ihn auch alle "Picco". Diese Wahrheit muss auch Kevin akzeptieren, der sich innerhalb der unbarmherzigen und knallharten Strukturen des Gefängnisalltags wiederfindet. Es herrschen Aggression und Frustration, und Kevin findet schnell heraus, dass es besser ist, keinerlei Schwäche zu zeigen, denn einmal Opfer, immer Opfer.
Der Filmhochschulabsolvent Philip Koch hat mit seinem Debutfilm etwas geschafft, was sehr selten gelingt: Ein Film, der dem Zuschauer geradezu körperlich nahegeht, der aber immer die Distanz wahrt zum Geschehen und nie der Gefahr erliegt, die Lust an der Gewalt visuell auszuschlachten. Der Zuschauer sieht so gut wie keine Brutalität im Bild, doch sind die Grundlagen für ein verstörendes Kopfkino die ganze Filmlänge über gegeben. Koch lässt sich Zeit, jeder Figur den passenden Raum zu geben, wertet nicht, lässt das Unaussprechliche auch einfach mal unkommentiert. Die Darsteller spielen so überzeugend, dass ihr Miteinander schon fast etwas Dokumentarisches aufweist, dadurch kommt man ihnen nah und folgt ihnen bis in ihren Kopf. PICCO tut weh, ist unbarmherzig und grausam. Ein schlicht großartiger Film!" FBW Filmbewertungsstelle Wiesbaden

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