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Ein Film von Isabelle Stever
Deutschland 2010
KINOSTART: 20.01.2011
Laufzeit: 90 Minuten, Format: HDV 24 fps, Ton: Dolby Digital 5.1
Stab
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Regie
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Isabelle Stever |
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Isabelle Stever |
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Anke Stelling |
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Kamera
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Bernhard Keller |
Szenenbild |
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Beatrice Schulze |
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Kostümbild
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Annette Guther |
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Maske |
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Lilli Müller |
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Ton
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Bernd von Bassewitz |
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Montage
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Bettina Böhler |
| Sound Design |
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Frank Kruse |
Mischung |
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Martin Steyer |
Musik |
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Yoyo Röhm |
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Jupiter Moll |
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Louis Marioth |
Produktionsleitung |
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Martin Cichy |
Redaktion arte |
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Doris Hepp |
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Barbara Häbe |
| Redaktion ZDF |
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Lucas Schmidt |
Besetzung
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Simone
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Annika Kuhl |
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Hannes
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Stefan Rudolf |
| Herbert |
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Arno Frisch |
| Susa |
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Maria Simon |
| Helmut |
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Juan Carlos Lopez |
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Gynäkologe
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Hanns Zischler |
GLÜCKLICHE FÜGUNG ist eine moneypenny filmproduktion in Koproduktion mit ZDF - Zweites Deutsches Fernsehen in Zusammenarbeit mit ARTE, gefördert vom DFFF – Deutscher Filmförderfonds und der FFA – Filmförderungsanstalt.
Inhalt
Simone, 37 Jahre alt, geht in der Sylvesternacht alleine aus. Am Neujahrsmorgen wacht sie neben einem fremden Mann in dessen Auto auf. Ein paar Wochen später erfährt sie, dass sie schwanger ist. Als sie dem gut aussehenden Hannes durch Zufall wieder begegnet, freut sich dieser wider Erwarten über die Schwangerschaft und möchte sogleich mit Simone leben. Könnte so das Glück aussehen? Während Hannes als Palliativhelfer im Krankenhaus arbeitet und liebevoll Sterbenden in den Tod hilft, renoviert Simone das gemeinsame Häuschen. Die reizende Nachbarin schürt ihre Eifersucht, eine Bedrohung ihrer Idylle. Je größer Simones Kinderbauch wächst, je allgegenwärtiger Hannes Zuversicht und Integrität das gemeinsame Nest wärmt und Simone zweifelt, desto beklemmender offenbart sich beider kleines, gezimmertes Gefängnis.
Regie Isabelle Stever
Isabelle Stever wurde 1963 in München geboren. Seit 1984 lebt sie in Berlin. Regelmäßige Mitarbeit an Kino- und Fernsehfilmen sowie
Kunstausstellungen. Mathematikstudium an der Technischen Universität Berlin, Diplom 1994 und Beginn des Regiestudiums an der Deutschen Film und Fernsehakademie Berlin.
Isabelle Stevers Abschlussfilm ERSTE EHE wird 2002 u.a. mit dem Regie-Nachwuchspreis First Steps als bester Spielfilm ausgezeichnet. 2005
folgt GISELA (mit Stefan Rudolf), der auf dem Internationalen Filmfestival Locarno uraufgeführt und u.a. mit dem österreichischen Crossing Europe ausgezeichnet wurde. Gemeinsam mit 12 anderen Regisseuren verwirklicht Isabelle Stever das Filmprojekt DEUTSCHLAND 09, das im Wettbewerb der Berlinale gezeigt wird.
Regiekommentar
Mein filmisches Ziel war es, Simones Perspektive so konsequent einzunehmen, dass ihr Horror, der scheinbar aus dem Nichts kommt, für den
Zuschauer erlebbar wird. Um atmosphärisch zu untermalen, dass die beständige Möglichkeit des Umbruchs und der Auflösung besteht, sind die Orte in diesem Film oftmals im Umbau, werden renoviert oder sind absichtlich nicht homogen gestaltet. Simones zerdrückte, zusammengewürfelte Kleidung, die auf einen gesellschaftlichen Außenseiter schließen lässt, ihre improvisierte Frisur und ihre Nervosität lassen uns ihre emotionale Unberechenbarkeit spürbar nachempfinden. Die offene Quadrage der Bildgestaltung im Cinemascope-Format und die Auslassungen und Ellipsen der Montage bewirken, dass ein projektiver Raum für Simones innere Unruhe entsteht, aus dem das Unglück hereinbrechen kann.
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