Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr... : Presseheft

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Presseheft: Inhalt

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Besetzung, Stab und Technische Daten

Federica:

Valeria Bruni Tedeschi

Federicas Schwester Bianca:

Chiara Mastroianni

Pierre:

Jean-Hugues Anglade

Philippe:

Denis Podalydès

Mutter:

Marysa Borini

Vater:

Roberto Herlitzka

Die Ehefrau von Philippe:

Emmanuelle Devos

Aurelio:

Lambert Wilson

Der Mann im Garten:

Yvan Attal

Theaterregisseur:

Nicolas Briançon

Priester:

Pascal Bongard

Arzt:

Laurent Grevill

Tanzlehrerin:

Hélène Sadowska

 

Buch:

Valeria Bruni Tedeschi,
Noemie Lvovsky,
Agnes de Sacy

Regie:

Valeria Bruni Tedeschi

Regieassistenz:

Olivier Genet

Kamera:

Jeanne Lapoire

Szenenbild:

Emanuelle Duplay

Ton:

Francois Waledish

Schnitt:

Anne Weil

Kostüm:

Claire Fraisse

Produktionsleitung:

Sylvain Monod

Produktion:

Gemini Films - Paulo Branco

 

Land:

Frankreich / Italien

Jahr:

2003

Farbe:

Farbe

Bildformat:

1 : 1,85

Länge:

110 Minuten

 

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Inhalt

"Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes kommt."

Matthäusevangelium, Kapitel 19, Vers 24

Federica ist reich… zu reich…

Dieses Privileg hindert sie daran, ein normales Erwachsenenleben zu führen, es vergiftet ihren Alltag und macht es ihr schwer, den Erwartungen gerecht zu werden, die alle an sie stellen: ihr Verlobter, der mit ihr eine Familie gründen möchte, ein früherer Liebhaber, der plötzlich wieder auftaucht, ihre Familie, deren Losgelöstheit von der Wirklichkeit viele Konflikte birgt und ihr Vater, dessen Tod unmittelbar bevorsteht. Konfrontiert mit der Erbschaft und verfolgt von einem bohrenden Schuldgefühl flüchtet sich Federica in eine Phantasiewelt und erlebt Tagträume, in denen die Wirklichkeit perfekt und wunderbar aussieht.

Die Schauspielerin Valeria Bruni Tedeschi ist nicht erst seit Nanni Morettis LA SECONDA VOLTA (1995) ein bekanntes Gesicht im französischen wie im italienischen Autorenkino des subtilen und (selbst)ironischen Fachs. Dass sie auch Regie führen kann, beweist sie nun mit einer leichtfüßigen und wunderbar augenzwinkernden Schilderung ihres Lebens. In Frankreich waren die Filmkritiker überrascht und hell begeistert von diesem "freien und inspirierten" Film.

Paris, einige Tage im Juni. Die Enddreißigerin Federica ist plötzlich vor existentielle Fragen gestellt wie "Wer bin ich?", "Was will ich im Leben?", "Was bedeuten mir meine Nächsten?" In ihrem Regiedebüt "Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr..." lässt uns die aus Italien stammende Schauspielerin Valeria Bruni Tedeschi an einer Selbstfindung teilhaben, die untypisch und zugleich typisch ist für unsere Epoche. In ihrem Film, dessen Parallelen zum tatsächlichen Leben von Valeria unübersehbar sind, zeichnet sie ein Portrait von Federica, einer Tochter aus reichem Hause. Federica hat bislang als ewige Jugendliche gelebt, frei von Verpflichtungen, ohne sich definitiv einzulassen. Doch nun hat sie ein Problem, denn der immense Reichtum ihrer Familie lässt tiefe Schuldgefühle in ihr entstehen.

Von dieser inneren Unruhe getrieben, bewegt sie sich im Jaguar quer durch Paris. Ihre Eckpunkte sind das vornehme 16. Arrondissement, in dem sie wohnt, das proletarische Belleville, dem Quartier ihres Freundes, und das Krankenhaus im Herzen der Stadt, in dem ihr Vater im Sterben liegt. Und so, wie sie sich räumlich zwischen den Extremen bewegt, steht sie auch emotional zwischen allen: der penetrant optimistischen Mutter, der psychisch erstarrten Schwester, dem Vater, dessen Liebling sie immer war, und den Männern, die Forderungen an sie stellen.

Valeria Bruni Tedeschi steht beispielhaft für das junge französische Kino ihrer Generation, das seit den frühen 90er Jahren das Autorenkino Frankreichs reformiert hat. Zugleich beweist sie mit kleinen Zitaten, dass sie die Filmkultur ihrer Wahlheimat gut kennt.

Am Ende findet Federica keine Antworten auf ihre Fragen, aber eine von Humor geprägte entspannte Haltung zum Leben und zum Sterben. Und damit geht der Film uns alle an, nicht nur die Vertreter der Erbengeneration.

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Gespräch mit Valeria Bruni Tedeschi

Ging es Ihnen bei "Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr ..." vor allem darum, einen Film zu machen, oder war es für Sie wichtiger, etwas über sich und Ihr Leben zu erzählen?

Valeria Bruni Tedeschi: Ich war am Drehbuch von "Ist Liebe nur ein Wort?" von Mimmo Calopresti beteiligt. Das hat mir Lust aufs Weitermachen bereitet. Ich habe angefangen, Dialoge und Teile von Szenen zu schreiben, ohne zu wissen, was daraus werden könnte. Nach einem Jahr hab ich alles, was bis dahin entstanden war, Noémie Lvovsky zu lesen gegeben. Sie fand, daraus könne ein Film werden, aber damals war ich mir noch überhaupt nicht sicher, Regie führen zu wollen. Auch Mimmo Calopresti hat mich damals sehr dazu ermutigt. Ich fühlte, wie ich unterstützt und motiviert wurde, und so verfestigte sich der Gedanke, die Regiearbeit selbst zu übernehmen.

In der Zeit danach brauchte ich eine intensivere, fast tägliche Beratung, damals stieß Agnès de Sacy zum Team hinzu. Zunächst mussten dann die einzelnen Momente verbunden, eine eigene Kohärenz, ein "Sinn" gefunden werden.

Die Finanzierung hat lange gedauert, ich habe viele Produzenten getroffen, bevor sich Paulo Branco dazu entschied, ihn zu produzieren. Ohne ihn gäbe es den Film vielleicht heute nicht.

Sie haben die Herkunft der Figuren aus Ihrem eigenen Leben nicht verschleiert, Sie versuchen nicht, Ihr Milieu und Ihre Familie hinter einer falschen Scham zu verstecken. Trotzdem folgt der Film keiner geradlinigen Struktur, weshalb er kein klassischer autobiografischer Film ist, er steht dem Selbstportrait viel näher...

VBT: Selbstportrait klingt nach dem richtigen Begriff. Denn eine Autobiographie setzt Neugierde seitens des Publikums voraus, das dann die Frage nach der Genauigkeit der Darstellung stellt, also was stimmt und was nicht, und diese Frage geht am Ziel vorbei. Ich glaube, ab dem Moment, in dem man etwas in einem Film erzählt, in dem man inszenatorisch eingreift, beginnt die Fiktion. Das stimmt auch umgekehrt, denn was man glaubt, sich für einen Spielfilm auszudenken oder zu erfinden, ist oft stark autobiographisch. Natürlich gibt es da die Figur der Mutter, der Schwester, des Bruders, die italienische Herkunft, ich hab die Sache ziemlich transparent angelegt, und zwar mit Absicht. Ich hätte sogar meinen Namen beibehalten können, das hätte nichts geändert, weil ich der Meinung bin, dass das Kino Menschen in Personen verwandelt und Leben in Geschichten.

Federica versucht, einfach nur zu existieren, sich von der Last der Familie, des Erbes und der Religion zu befreien, um eigenständig zu leben. Und da ist dieser Satz aus dem Evangelium, auf den der Titel anspielt: "Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes kommt."

VBT: Federicas "Reich Gottes" besteht vielleicht schlicht darin, unabhängig existieren zu können, also wie alle Welt zu leben. In mehreren Szenen trägt sie einen Rock, der mit einem Papagei im Käfig bedruckt ist. Federica fühlt sich gefangen, in der Familie, ihrer sozialen Situation, ihren Beziehungen zu Männern, in ihrer Vergangenheit. Sie versucht, frei zu sein. Alles engt sie ein, wie Fäden, die um sie herum gespannt sind. Sie versucht, sie loszuwerden, obwohl sie ihr auch Halt geben. Sie musste diese Fäden, die ihr Leben bestimmen, bis zum Ende aufwickeln, um ihre Verbindungen sichtbar werden zu lassen, zwischen Pierre, Philippe, ihrem Beruf, dem Vater, dem Priester und den Tagträumen. Am schwierigsten und langwierigsten war es, diese Interaktionen zu finden, also wie die verschiedenen Ebenen ihres Lebens ineinander greifen und untereinander wirken. Bei allem bleibt die Familie das Rückgrat der Geschichte: das sonntägliche Mittagessen steht im Zentrum der Geschichte, genauso wie der herannahende Tod des Vaters.

Eines Tages habe ich das Drehbuch zu "Der Mann, der die Frauen liebte" von Truffaut gelesen. Da steht am Anfang dieser Satz: "Das ist die Geschichte eines Mannes, der nicht genug von seiner Mutter geliebt worden ist." An diesem Tag habe ich mir gesagt, dass mein Film vielleicht die Geschichte einer Frau ist, die von ihrem Vater zu sehr geliebt worden ist.

Es gibt viele "gespielte Szenen", die Figuren kehren zurück in ihre Kindheit und damit in eine gewisse Fröhlichkeit, die in ihrem Erwachsenenleben selten geworden ist.

VBT: In die Welt der Phantasie, ja. Da gibt es die Stelle, an der eines der Kinder fragt: "Spielen wir Leben"? Auch das wollte ich erzählen. Wie die verschiedenen Aspekte der Gegenwart sich vermischen, Gegenwart, Erinnerungen, Tagträume, Theaterstücke. Und ich wollte erzählen, wie ein sogenanntes "reelles" Ereignis unseres Alltags nicht mehr Wirklichkeit beinhaltet als ein Traum oder eine fixe Idee, die vielleicht auch nur für einen Moment lang Besitz von uns ergreift.

Hat sie die Tatsache, dass sie mit so vielen Regisseuren gearbeitet haben, auch auf die eigene Regiearbeit vorbereitet?

VBT: Natürlich, ich habe viele berühmte Regisseure bei der Arbeit erlebt und viel von ihnen gelernt. Aber ich habe mir nicht beim Filmen gesagt, dass ich jetzt eine berühmte Cineastin werde. Sondern, dass ich meine Geschichte umsetzen und die Leute filmen werde, die ich zu diesem Zweck ausgesucht hatte, und das möglichst einfach und ehrlich. Aus diesem Grund spiele ich im Film mit. Der Schauspielberuf ist die einzige Sache, die mir wirklich vertraut gewesen ist, und es wäre idiotisch gewesen, diese Chance auszulassen.

Mimmo hatte mir geraten, möglichst viele Probeaufnahmen zu machen. Sobald es ging habe ich diese Tests zusammen mit Yann Coridian gedreht, der das Casting gemacht hat. Damit haben wir fast zwei Jahre zugebracht. Wir haben oft miteinander gearbeitet, und während dieser Proben habe ich natürlich mit den Schauspielern auch selbst gespielt. Währenddessen habe ich versucht zu verstehen, wie das geht, gleichzeitig spielen und Regie führen. Lange haben wir auch per Video die Tanzproben dokumentiert, immer auf der Suche nach dem besten Kamerastandpunkt für die Bewegungen und die Gefühle, die daraus entstehen sollten. Die lange Vorbereitung war meine ganz persönliche Art, diesen Film zu machen.

Und dann bekamen wir von der Filmförderung einen Zuschuss, ein kleines Budget, um erste Bilder zu drehen und zu schneiden. So konnte ich mit den Schauspielern weiterarbeiten, zusammen mit dem Team und den Schnitt machen. All das hat mir Selbstvertrauen gegeben, es war wie eine Prüfung für die nächste Etappe. Das war alles sehr wichtig für mich.

Wie fiel der Entschluss, Chiara Mastroianni die Rolle der Schwester anzuvertrauen?

VBT: Wir haben wiederholt Probeaufnahmen gemacht, und es war klar, wir mussten sie nehmen. Sie hat mir etwas Lustiges angeboten, voller Selbstironie. Die Figur verlor dadurch an Ernsthaftigkeit und wurde subtiler. Sie hat weiterhin eine Härte, aber paradoxerweise tritt dadurch ihre Feinfühligkeit besser hervor.

Selbst wenn der Grundton ziemlich melancholisch ist, so bringen doch die Schauspieler – Denis Podalydès, Yvan Attal, Lambert Wilson, Emmanuelle Devos – das Ganze in Richtung Komödie...

VBT: Ja. Ich habe vor allem Schauspieler ausgewählt, die ein wenig verrückt sind und die ihren Figuren Raum, Profil und Humor geben können. Wir haben viele Schauspieler gecastet, manche waren sehr gut, ernst und hatten Tiefgang, aber ich habe mich immer für jene entschieden, die mich irgendwann einmal zum Lachen gebracht haben. Ich wollte dem Lebensgefühl näher sein, das ich spüre und das auch die anderen in mir auslösen, einer Mischung aus Fröhlich- und Traurigkeit. Dem Gefühl des Tragikkomischen. Die Figur, die Jean-Hugues Anglade verkörpert, ist vielleicht von allen am ernsten. Trotzdem hat er etwas Zerbrechliches, Unausgewogenes. Er äußert seine Meinung klar und deutlich, und zugleich findet er keine Worte, er stottert, verliert den Faden. Da sehe ich einen sehr lustigen und zugleich anrührenden Widerspruch zwischen dem Ernst seiner Sätze und der Stärke seiner Gefühle.

Diese Zerbrechlichkeit haben alle Figuren, und man spürt, dass es Ihnen Spaß macht, damit zu arbeiten. Sie heben diese unentschiedene, unausgeglichene Seite sogar noch hervor, zum Beispiel in der Szene mit Ihnen und Denis Podalydès im Café... Ich liebe die Momente beim Dreh, wo man den Faden verliert, sich nicht mehr im Griff hat.

VBT: Diese Augenblicke sind meine schönsten Erinnerungen als Schauspielerin, ich glaube, wegen ihnen habe ich diesen Beruf gewählt, um in diesen Zustand hineinzukommen. Ich erinnere mich Dreharbeiten zum Film "Hotel de France" von Patrice Chéreau, da bekam ich einen Lachkrampf, aber bin in der Szene geblieben, um das Ende der Einstellung abzuwarten, ich wusste nicht mehr genau, was ich tat, und die Kamera lief. In genau solchen Momenten, wo die Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit verschwimmt, entsteht plötzlich eine gewisse Wahrheit.

Trotz allem Humor und Spott dominiert im Film dieser gefühlvolle Grundton. Man hat den Eindruck, als würden Sie nur Leute filmen, die Sie lieben…

VBT: Schauspieler auszuwählen und zu filmen berührt mich in meinem Innersten, ich entwickele eine große emotionale Nähe zu ihnen. Mir war früher nicht bewusst, wie stark das Kino Menschen verändert. Das zu sehen hat mich zum Beispiel bei meiner Mutter sehr beeindruckt, sie ist Konzertpianistin und hatte keinerlei Erfahrung als Schauspielerin. Erst nach langem Zögern habe ich ihr die Rolle anvertraut, denn ich hatte Angst, die Dinge zu stark zu verquicken. Aber am Set konnte ich beobachten, wie sie sich zur "Schauspielerin" wandelt, wie sie die gleichen Ängste und Freuden erlebt wie alle Schauspieler – also sich zu öffnen, "erleuchtet" zu werden durch das Vergnügen, angeschaut und gefilmt zu werden. Ich habe den Eindruck, dass Schauspielerführung vor allem darin besteht, alles so einzurichten, dass die Leute, die man filmt, spüren, dass sie geliebt werden.

Interview: Grégoire Bénabent

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Regie und Hauptdarstellerin

Valeria Bruni Tedeschi (Federica)

Sie gilt als die geheime Schutzpatronin des jungen französischen Kinos: Valeria Bruni Tedeschi. Als Anfang der neunziger Jahre die Zahl der jährlich produzierten Filme von etwa 100 sprunghaft auf 150 ansteigen (inzwischen sind es, Koproduktionen immer eingerechnet, um die 200), hat Valeria schon in einem Dutzend Filme mitgewirkt und auch mit Regisseuren wie Patrice Chéreau gearbeitet.

Debütiert hatte die Tochter aus sehr vermögendem italienischem Hause mit 22 Jahren, und es klingt wie der Treppenwitz ihrer Biographie, dass dieser Film, in dem sie 1986 eine Nebenrolle spielt, ausgerechnet den Titel "Paulette, die arme kleine Milliardärin" trug. Und dass sie 2003 mit Ende dreißig in ihrem Regie- und Drehbucherstling "Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr ......" das in "Paulette" vorweggenommene Motiv der bemitleidenswerten Reichen zu variieren scheint.

Valeria wird 1964 in eine italienische Industriellenfamilie hinein geboren. Ihr Großvater, der einer Familie aus dem Piemont entstammt, legt den Grundstein des Vermögens. In seiner Freizeit bildet er sich musikalisch weiter – und gilt als Wagner-Spezialist. Früh übergibt er seinem Sohn Alberto die Leitung des Turiner Unternehmens CEAT, das Kabel und Reifen herstellt, was diesen jedoch nicht davon abhält, nebenbei Musik zu studieren und als Zwölfton- und Jazzkomponist Opern, Messen und Requien zu schreiben, die in u.a. in Venedig, Paris und Nizza aufgeführt werden. 1959 bis 1971 leitet Alberto als Intendant das Theater seiner Heimatstadt und lernt in diesem Umfeld Valerias Mutter kennen, die Pianistin Marysa Borini. Alberto und Marysa bekommen drei Kinder, einen Jungen und zwei Mädchen. Als Valeria neun ist, verlässt die Familie Italien und lässt sich in Paris nieder.

Valerias vier Jahre jüngere Schwester Carla Bruni wird Anfang der 90er als Top-Model weltberühmt. Mittlerweile hat sich Carla aus dem Modegeschäft zurückgezogen. 2003 bringt sie, parallel zum Regiedebüt ihrer Schwester, die Chanson-CD "Quelqu'un m'a dit" heraus, die es trotz Skepsis hier und Vorschußlorbeeren dort auf Anhieb unter die zehn bestverkauften Alben Frankreichs schafft, obwohl oder gerade weil sie sich künstlerisch eher auf Georges Brassens, Leo Ferré und Serge Gainsbourg als auf ihre Zeitgenossen beruft.

Obwohl sie keine schauspielerischen Vorkenntnisse hat, spielt Marysa Borini, Valerias Mutter, die Mutter der Protagonistin. Der Vater stirbt 1996 über achtzigjährig. Und die Verschränkung von gelebter und gefilmter Realität bei Bruni Tedeschis Erstling wird um so klarer. In ihrer Filmografie tauchen alle Motive und stilistischen Anklänge von "Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr ..." bereits auf. Und es ist offensichtlich, dass der Film starke autobiographische Züge hat.

Seit 1986 hat die Schauspielerin in Filmen fast aller Genres mitgewirkt und Rollen gespielt, die widersprüchlicher kaum sein könnten. Schon 1987 wird sie durch den Film "Hôtel de France" von Patrice Chéreau in Frankreich berühmt, der sie 1993 auch im Historienfilm "Die Bartholomäusnacht" (La reine Margot) besetzt, und vier Jahre später spielt Valeria in dessen Aids-Drama "Wer mich liebt, nimmt den Zug" (Ceux qui m'aiment prendront le train) eine junge Frau voller Komplexe.

Ob bei Chéreau oder in Komödien wie "La Baule Les Pins" von Diane Kurys (1989), in allen Filmen liefert sie sich voll und ganz aus, gibt sich preis, wenn es sein muss, sogar der Lächerlichkeit. Ihre Figuren sind oft schrill, hysterisch, an der Grenze zum Wahnsinn. Begonnen hat die Reihe der Darstellung hypersensibler Frauen bei Laurence Ferreira- Barbosa in "Normale Menschen haben nichts besonderes" (Les Gens normaux n'ont rien d'exceptionnel, 1993). Hier spielt sie ein Unfallopfer, das, von Liebeskummer geplagt, beschließt, sich in dieser Grenzregion zwischen Ratio und Raserei einzurichten. Nachdem sie für diese Darstellung den César für das beste weibliche Nachwuchstalent erhalten hat, scheint sie auf diese Art Rollen abonniert.

Aber ihr gelingen auch kühlere Darstellungen. In Claude Chabrols "Im Herzen der Lüge" (Au cœur du mensonge, 1998) spielt sie eine Polizistin, unter deren distanzierter Oberfläche es deutlich brodelt. Die abgeklärte Geschäftigkeit, mit der sie sich an die Aufklärung eines Kindsmordes macht, weicht schließlich einer melancholischen Verbissenheit.

Ihre Rollen reichen von kantigen, herben Frauen bis hin zu rosigen, drallen Weibchen. In "Nénette und Boni" ("Nénette et Boni, 1996) von Claire Denis verkörpert sie den Jungmännertraum des Titelhelden Boni – in marzipanschweinchenrosa. Wie sie die rundliche Konditorsgattin gibt, die dem Small-Talk Bonis zu lauschen scheint, während sie dessen Begeisterung für sich selbst durchaus wahrnimmt, sie aber zu überspielen scheint, ist eine starke Variation über das Erwachsenwerden.

Allen Figuren gemeinsam ist Valerias eigenwillige Jungmädchenstimme und ihre kurzen, lächelnden Blicke zur Seite, die Unsicherheit in Szene setzen. Zu ihrem Beruf scheint sie ein pragmatisches Verhältnis zu haben. Schauspielerei sei für sie nicht der Weg zum Ruhm, sondern eher der Pfad zur Selbsterkenntnis, sagte sie einmal. Und weiter: "Es gibt Frauen, die Stars werden wollen, und andere, die das Schauspielen wie eine Art Läuterung verstehen". Und fügte hinzu, dass sie zur zweiten Gruppe gehöre.

Eine andere mehrjährige Zusammenarbeit schenkte ihr zugleich eine Freundschaft. Als Noémie Lvovsky sie 1995 für ihren Erstling "Vergiss mich!" (Oublie-moi) um Zusammenarbeit bittet, ahnen die beiden Frauen nicht, dass sich daraus eine jahrelange Vertrautheit ergeben würde. Denn nach ihrem viel beachteten ersten Film dreht Lvovsky 1997 für Arte das Porträt einer Gruppe Jugendlicher, "Petites", aus dem heraus in den Jahren danach zwei weitere Filme über das Erwachsenenwerden mit derselben Freundinnengruppe und denselben Jungschauspielerinnen entstehen. Auch, wenn Valeria hier die eine Person der Elterngeneration verkörpert, so ist sie doch aufgrund ihres eigenen Alters eng verbunden mit dieser Geschichte des Erwachsenwerdens in den 70er Jahren.

Und so scheint es nur folgerichtig, dass Valeria Bruni Tedeschi Ende der neunziger Jahre zusammen mit Noémie Lvovsky das Buch zu "Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr ..." entwickelt. Valeria sagt später über das Projekt, dass am Anfang gar nicht klar gewesen sei, dass sie selbst auch Regie führen würde - es habe sich dann am Ende einfach so ergeben.

Mit diesem autobiographisch gefärbten, schrägen Einblick in eine andere Welt stellt sich uns Valeria als die jüngere Cousine von Woody Allen und auch von Nanni Moretti vor, an dessen Seite sie 1995 in Mimmo Caloprestis "La Seconda Volta" auftritt. Zwei Jahre später arbeitet sie wieder mit Calopresti, diesmal im Film mit dem Titel "Ist Liebe nur ein Wort?" (La parola amore esiste, 1997). Hier verkörpert sie eine junge Frau, deren Lieblingsfarbe rot ist, eine Farbe, die auch in "Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr ..." eine besondere Rolle spielt.

Bis heute hat sie an fast 60 Filmen mitgewirkt und zahlreiche Filmpreise erhalten. 1999 wird sie beim Filmfestival von Venedig als beste Darstellerin in für "Rien à faire" (Regie: Marion Vernoux) ausgezeichnet, in einer von Melancholie geprägten Komödie über ein arbeitsloses Zufallspaar.

Für "Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr ..." bekommt Valeria Bruni Tedeschi im Dezember 2003 den Preis Louis-Delluc, der auch manchmal der "Goncourt des Kinos" genannt wird. Hauptpreisträgerin ist ihre Freundin Noémie Lvovsky für ein eigenes Projekt, Valeria Bruni Tedeschi erhält den Preis für das beste Erstlingswerk des Jahres.

Filmographie Valeria Bruni Tedeschi

1987

Hôtel de france, Patrice Chéreau

1988

Bisbille, Kurzfilm, Rock Stéphanik
L'amoureuse, Jacques Doillon

1989

Storia di raggazzi e raggazze, Pupi Avati
Vite et loin. Pierre Étaix
La baule les pins, Diane Kurys

1991

Fortune express, Olivier Schatzky
L'homme qui a perdu son ombre, Alain Tanne

1992

Condannoto a nozze, Giusuppe Piccioni

1993

Les gens normaux n'ont rien d'exceptionnel, Laurence Ferreira-Barbosa
César für die beste Nachwuchsdarstellerin
Preis Michel Simon
Bronzener Leopard beste Darstellerin in Locarno
La reine Margot, Patrice Chéreau
Oublie-moi, Noémie Lvovsky
Le livre de cristal, Patricia Plattner

1994

Montana Blues, Jean-Pierre Bisson

1995

La seconda volta, Mimmo Calopresti
Mon homme. Bertrand Blier

1996

Les menteurs, Élie Chouraqui
Encore – Immer die Frauen, Pascal Bonitzer
Nénette et Boni, Claire Denis
Bronzener Leopard beste Darstellerin in Locarno
Amour et confusions, Patrick Braoudé

1997

The House, Sharunas Bartas
Ceux qui m'aiment prendront le train, Patrice Chéreau
On a très peu d'amis, Sylvain Monod
Ist Liebe nur ein Wort? (la parola amore esiste), Mimmo Calopresti

1998

La couleur du mensonge, Claude Chabrol
La vie ne me fait pas peur, Noémie Lvovsky

1999

La Nourrice, Marco Bellochio
Rien dire (court-métrage), Vincent Pérez
Rien à faire, Marion Vernoux

2000

Drugstore (court-métrage), Marion Vernoux
Voci, Franco Giraldi

2002

Ah! Si j'étais riche, Michel Munz & Gérard Bitton

2003

La felicita non costa niente, Mimmo Calopresti
La vita come viene, Stefano Incerti
Les sentiments, Noémie Lvovsky
Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr ...
Regie und Hauptdarstellerin

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Die Darsteller

Chiara Mastroianni (Federicas Schwester Bianca)
Filmographie Chiara Mastroianni

1992

Ma saison préférée, André Téchiné,
Nominiert für den César als beste Nachwuchsschauspielerin

1993

A la belle étoile, Antoine Desrosières

1994

Prêt-à-porter, Robert Altman
N’oublie pas que tu vas mourir, Xavier Beauvois

1995

Comment je me suis disputé... (ma vie sexuelle), Arnaud Desplechin
Tagebuch eines Verführers, (Le journal d’un séducteur), Danièle Dubroux
Nowhere, Gregg Araki
Drei Leben und ein einzelner Tod, (Trois vies et une seule mort), Raoul Ruiz

1996

Caméleone, Benoît Cohen

1997

A vendre, Laëtitia Masson

1998

Braccia di burro, Sergio Castellitto
La lettre, Manoel de Oliveira
Die wiedergefundene Zeit, (Le temps retrouvé), Raoul Ruiz
Six Pack, Alain Berberian

1999

La faute du vent (Kurzfilm), Emmanuelle Bercot

2000

Le parole de mio padre, Francesca Comencini
Hôtel, Mike Figgis

2001

Carnages, Delphine Gleize

2002

Searching for Debra Winger (Dokumentarfilm), Rosanna Arquette

2003

Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr ..., Valeria Bruni Tedeschi

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Jean-Hugues Anglade (Pierre)
Filmographie Jean-Hugues Anglade

1983

L’homme blessé, Patrice Chéreau
César-Nominierung für den besten männlichen Nachwuchsschauspieler

1984

La diagonale du fou, Richard Dembo

1985

Subway, Luc Besson
César-Nominierung für den besten männlichen Darsteller in einer Nebenrolle

1986

37,2 Grad am Morgen / Betty Blue, (37°2 le matin), Jean-Jacques Beineix
César-Nominierung für den besten Darsteller

1987

Maladie d’amour, Jacques Deray

1989

Nocturne Indien, Alain Corneau
César-Nominierung für den besten Darsteller

1990

Nikita, Luc Besson
Nuit d’été en ville, Michel Deville

1991

Gawin, Arnaud Selignac
Le dimanche de préférence, Giuseppe Bertolucci

1993

Les marmottes, Elie Chouraqui

1994

Années d’enfance, Roberto Faezna
Killing Zone, Roger Avary
Die Bartholomäusnacht, (La reine Margot), Patrice Chéreau
César für die beste männliche Nebenrolle

1995

Dis-moi oui, Alexandre Arcady
Nelly et Monsieur Arnaud, Claude Sautet
César-Nominierung für den besten männlichen Darsteller in einer Nebenrolle

1996

Les menteurs, Elie Chouraqui

1997

Maximum risk, Ringo Lam
Tonka, Regisseur und Darsteller

1998

Die Wahlverwandtschaften, (Les affinités électives), Paolo et Vittorio Taviani

2000

En face, Mathias Ledoux
Le prof, Alexandre Jardin
Princesses, Sylvie Verheyde

2001

Mortel transfert, Jean-Jacques Beineix

2002

Il piu bel giorno della mia vita, Cristina Comencini
Sueurs, Louis-Pascal Couvelaire
Dark summer, Gre Marquette

2003

Laisse tes mains sur mes hanches, Chantal Lauby
Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr ..., Valeria Bruni Tedeschi

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Denis Podalydès (Philippe)
Filmographie Denis Podalydès

1989

Xénia, Partice Vivancos

1992

Versailles Rive gauche, Bruno Podalydès
Mayrig, Henri Verneuil

1993

Pas très catholique, Tonie Marshall
Voilà, Bruno Podalydès

1995

Comment je me suis disputé... (ma vie sexuelle), Arnaud Desplechin
Droit de garde, Etienne Dhaene
La belle verte, Coline Serreau
Dieu seul me voit, Bruno Podalydès

1996

La devine poursuite, Michel Beville

1997

La mort du Chinois, Jean-Louis Benoit
Jeanne et le garçon formidable, Olivier Ducastel u. Jacques Martineau

1998

En plaine cæur, Pierre Jolivet
Nichts Neues von Robert (Originaltitel: Rien sur Robert), Pascal Bonitzer
Les fréres sæur, Frédéric Jardin
Les enfants du siècle, Diane Kurys

1999

A l'attaque, Robert Guédiguian
Liberté-Oléron, Bruno Podalydès

2000

Fils de deux mères, Roul Ruiz
La chambre des officiers, François Dupeyron
Laisser-passer, Bertrand Tavernier

2002

Embrassez qui vous voudrez…, Michel Blanc
César-Nominierung für den besten Darsteller in einer Nebenrolle
Une affaire qui roule, Eric Veniard
Un monde presque paisible, Michel Deville

2003

Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr …, Valeria Bruni Tedeschi
Das Geheimnis des gelben Zimmers (Le mystère de la chambre jaune),
Bruno Podalydès
Nicht zu verheiraten, (Cadets de Gascogne), Emmanuel Bourdie

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Emmanuelle Devos (Philippes Frau)
Filmographie Emmanuelle Devos

1989

Dis-moi oui, dis-moi non, Kurzfilm, Noémie Lvovsky

1990

Embrasse-moi, Kurzfilm, Noémie Lvovsky

1991

La vie des morts, mittellanger Film, Arnaud Desplechin

1992

La Sentinelle, Arnaud Desplechin

1994

Les Patriotes, Eric Rochant

1995

Oublie-moi, Noémie Lvovsky
Comment je me suis disputé... (ma vie sexuelle), Arnaud Desplechin
César-Nominierung für die beste Nachwuchsdarstellerin

1996

Anna Oz, Eric Rochant

1997

Le Déménagement, Olivier Doran
Artemisia, Agnès Merlet

1999

La Tentation de l'innocence, mittellanger Film, Fabienne Godet
Formidable, Kurzfilm, Gilles Cohen
La Vie ne me fait pas peur, Noémie Lvovsky
Peut-être, Cédric Klapisch
Esther Kahn, Arnaud Desplechin
Cours toujours !, Dante Desarthe
Vive nous!, Camille de Casabianca
La rencontre du dragon, Hélène Angel

2000

Les Cendres du paradis, Dominique Crèvecæur
Aïe, Sophie Fillières

2001

Auf meinen Lippen, (Sur mes lèvres), Jacques Audiard
César für die beste Darstellerin

2002

L'Adversaire, Nicole Garcia
César-Nominierung für die beste Darstellerin einer Nebenrolle
Kleine Wunden (Petites Coupures), Pascal Bonitzer
Varsovie 1925, Paris 2000, Kurzfilm, Idit Cebula
A la rencontre du dragon, Hélène Angel

2003

Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr ..., Valeria Bruni Tedeschi
Buongiorno, notte, Marco Bellocchio
La femme de Gilles, Frédéric Fonteyne
Voyage en Suisse, Léa Fazer

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Roberto Herlitzka (Der Vater)
Filmographie Roberto Herlitzka

1973

La Vileggiatura, Marco Leto
Liebe und Anarchie, (Film d’amore e d’anarchia), Lina Wertmuller

1974

L’invenzione di Morel, Emidio Greco

1975

Sieben Schönheiten, (Pasqualino sette bellezze), Lina Wertmüller

1980

Grottesco, Rubino Rubini

1983

Scherzo, Lina Wertmüller

1985

La maschera, Fiorella Infascelli

1987

Notte d’estate con profilo greco, Lina Wertmüller
Schwarze Augen, (Oci ciornie), Nikita Michalkov
Die wundersamen Erlebnisse des Pontius Pilatus, Luigi Magni

1988

Brille mit Goldrand, (Occhiali d’oro), Giuliano Montaldo

1990

Tracce di vita amorosa, Peter Del Monte
In nome del popolo sovrano, Luigi Magni

1991

Marcellino pane e vino, Luigi Comencini

1993

Liberate mio figlio, Roberto Malenotti

1997

Der Traum des Schmetterlings, (Il sogno della farfalla), Marco Bellocchio
Les démons de Jésus, Bernard Bonvoisin
Marianna Ugìa, Roberto Faenza

1999

Mille Bornes, Alain Beigel
Il corpo dell anima, Salvatore Piscicelli

2000

Il Mnemonista, Paolo Rosa

2001

L’ultima lezione, Fabio Rosi
Quartetto, Salvatore Piscicelli

2003

Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr …, Valeria Bruni Tedeschi
Il ritorno, Claudio Bondi
Le intermittenze del cuore, Fabio Carpi
Buongiorno, notte, Marco Bellocchio

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Lambert Wilson (Aurelio)
Filmographie Lambert Wilson

1982

La Boum II, Claude Pinoteau

1983

La femme publique, Andrzej Zulawski
César-Nominierung für den besten Darsteller in einer Nebenrolle
Le sang des autres, Claude Chabrol
Sahara, Andrew Mac Laglen

1984

Rouge Baiser, Véra Beaumont
Bleu comme l’enfer, Yves Boisset
La Storia, Luigi Comencini
Rendez-vous, André Téchiné
César-Nominierung als bester Darsteller

1985

L’homme aux yeux d’argent, Pierre Granier-Deferre

1986

The Belly of an Architect, Peter Greenaway
Corps et bien, Benoît Jacquot

1987

Les Chouans, Philippe de Broca
Les possédés, Andrzej Wajda
El dorado, Carlos Saura

1988

La vouivre, Georges Wilson

1989

Hiver 54, Denis Amar
César-Nominierung als bester Darsteller
Suivez cet avion, Patrice Ambard

1990

Un homme et deux femmes, Valerie Stroh

1992

Entre chien et loup, Andrew Piddington
Le porteur de duvet, Janusz Kijowski
L’instinct de l’ange, Richard Dembo

1994

Jefferson à Paris, James Ivory

1996

The leading man, John Duigan
Marquise, Véra Belmont

1997

On connaît la chanson, Alain Resnais
César-Nominierung für die beste männliche Nebenrolle
Trop peu d’amour, Jacques Doillon

1998

The last september, Deborah Warner

1999

Jet Set, Fabien Ondentiente
César-Nominierung für den besten Darsteller in einer Nebenrolle

2000

Combat d’amour en songe, Raoul Ruiz
HS – hors service, Jean-Paul Lilienfeld

2001

The matrix reloaded (Matrix II), Andy und Larry Wachowski
The matrix revolutions (Matrix III), Andy und Larry Wachowski

2002

Timeline, Richard Donner

2003

Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr ..., Valeria Bruni Tedeschi
Dédales, René Manzo

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Yvan Attal (Der Mann im Garten)
Filmographie Yvan Attal

1989

Un monde sans pitié, Eric Rochant,
César für den besten männlichen Nachwuchsschauspieler

1990

Mauvaise fille, Régis Franc

1991

Aux Yeux du Monde, Eric Rochant
Amoureuse, Jacques Doillon
Après l’amour, Diane Kurys

1992

Les Patriotes, Eric Rochant

1995

Portrait Chinois, Martine Dugowson

1996

Saraka bô, Denis Amar Love etc…, Marion Vernoux, Preis Jean Gabin
I got a woman, Drehbuch und Regie
Preis beim " Festival d’humour " de L'Alpe d’Huez

1997

Alissa, Didier Goldschmidt
Cantique de la racaille, Vincent Ravalec

1998

With our without you, Michael Winterbottom
Mes amis, Michel Hazanavicius

1999

The Criminal, Julian Simpson
Le prof, Alexandre Jardin

2000

Meine Frau die Schauspielerin, (Ma femme est une actrice),
Darsteller und Regisseur
César-Nominierung für den besten Spielfilm

2001

At Dawing, Kurzfilm, Martin Jones

2002

And now ... Ladies and Gentlemen, Claude Lelouche

2003

Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr ..., Valeria Bruni Tedeschi
Bon Voyage, Jean-Paul Rappenau
Hell, Schauspieler und Regisseur





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