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DESACCORD PARFAIT ist eine Produktion von Loma Nasha Films, Gaumont,
France 2 cinéma unter Mitwirkung vonCanal + SynopsisIhre Fans feierten sie als das glamouröseste Liebespaar der 70er Jahre - und trauerten um so mehr, als es überraschend zur Trennung kam. 30 Jahre später begegnen sich Louis (Jean Rochefort) und Alice (Charlotte Rampling) erstmals wieder und die kleinen Rachegelüste und ironischen Seitenhiebe seiner lang Verflossenen werden zu einer schmerzlichen Erfahrung für den alternden Casanova. Alice hatte Louis’ ständige Seitensprünge nicht mehr ertragen und sich mit adligem Gatten und inzwischen erwachsenem Sohn ein gemütliches Nest geschaffen. Doch so kratzbürstig Alice und Louis sich auch geben, ihre alte Liebe scheint wenig Rost angesetzt zu haben in all den Jahren. Etwas unbeholfen, doch völlig unverkrampft wagt das verrückte Paar noch mal ein romantisches und amouröses Abenteuer, das ihre Welt ein wenig aus den Angeln hebt... PressenotizIn der Tradition klassischer Screwball-Comedies inszenierte der französische Regisseur Antoine de Caunes das unerwartete Wiedersehen eines einstigen Glamour-Traumpaars, das sich vor 30 Jahren den Laufpass gegeben hatte. Ein Ensemble hervorragender Schauspieler - angeführt von Charlotte Rampling und Jean Rochefort - versteht es vorzüglich, die Romantik dieser alten, neu entdeckten Liebe immer wieder mit bitter-ironischen Dialogen und burlesker Situationskomik zu brechen. Glänzendes Unterhaltungskino über spätes Glück und unverkrampften Umgang mit Sex im reiferen Alter. LanginhaltIn den 70er Jahren wurden der Filmemacher Louis Ruinard (Jean Rochefort)
und die Schauspielerin Alice d’Abanville (Charlotte Rampling)
als das glamouröse Liebespaar Europas gefeiert. Für ihre
gemeinsamen, mit einigen Oscars prämierten Filme, standen die
Fans vor den Kinos Schlange. Das Liebespaar von einst hatte sich
aus den Augen verloren, nachdem Alice über Nacht und ohne Erklärung
aus Louis’ Leben verschwand. Zurück in ihrer Heimat England
heiratete sie einen vermögenden Lord, brachte Sohn Paul zur
Welt und wurde durch ihre Arbeit am Theater zu einer nationalen
Schauspiel-Legende.Dreißig Jahre später kommt Louis nach
London um eine Komödie zu drehen. Als er erfährt, dass
Alice, seine große Liebe von einst, ihm bei dieser Gelegenheit
den Britischen Filmpreis für sein Lebenswerk überreichen
soll, ist er doppelt erfreut. Seine ehemalige Muse hingegen würde
ihrem Ex-Geliebten lieber weiter aus dem Wege gehen. Aber ihr Gatte
mit dem eigentümlichen, doch letztlich treffenden Namen Lord
Evelyn Gaylord (Ian Richardson) redet ihr ins Gewissen: Wer die
Vergangenheit ignoriert, läuft Gefahr, einmal gemachte Fehler
zu wiederholen. Im Gaylord’schen Herrenhaus wird Louis rührend umsorgt
von Butler Randall (Simon Kunz), der sich offensichtlich nicht nur
in Louis’ imposanten Schnauzbart verliebt hat. Alice macht
ihrem Gatten wegen Louis’ Einquartierung die Hölle heiß.
Doch Evelyn bittet sie, die Angelegenheit erstmal zu überschlafen.
Gut, dass sie getrennte Schlafzimmer haben! Für das unüberhörbare
Schnarchen, das allen den Schlaf raubt und zu gegenseitigen Verdächtigungen
Anlass gibt, ist Mops Winston verantwortlich. Louis besucht Alice für eine letzte Aussprache im Theater. Um sie in Bezug auf seinen Gesundheitszustand zu beruhigen, gesteht er, die Herzattacke nur vorgespielt zu haben. Doch von Beruhigung keine Spur: Alice ist außer sich über diese Täuschung! Schnell schaukeln sich die Emotionen hoch, und sie macht ihm klar, dass sie ihn damals einfach verlassen musste, weil sie seine ständigen Affären nicht mehr ertragen konnte. Als Evelyn von ihrem handfesten Streit erfährt, erklärt er amüsiert, dass da für seinen Geschmack noch eine gehörige Portion Liebe im Spiel sei, und zwar auf beiden Seiten. Am nächsten Tag besucht Louis Paul in seinem Atelier und ist beeindruckt von dem sympathischen und offensichtlich begabten jungen Mann. Wie er später von Randall erfährt, wurde Paul im Dezember 1975 geboren. Irritiert beginnt Louis zu rechnen: Im April desselben Jahres hatte Alice ihn verlassen... Sein Blick verrät, dass das Ergebnis seiner Rechnung ihm sehr
gefallen würde! In Louis’ Produktionsbüro ist die
Stimmung derweil am Tiefpunkt angelangt, da die Versicherung den
Film auf Eis gelegt hat. Man verlangt weitere Untersuchungen, offenbar
lassen die bisherigen Ergebnisse die Experten tatsächlich an
der Gesundheit des Regisseurs zweifeln. Und nun verliert auch Louis
das Vertrauen in seine einstmals so bärenstarke Konstitution.
Er fühlt sich zunehmend schwach und fürchtet, dass seine
Tage gezählt sein könnten. Seine Assistentin Rageaud schickt
er allein nach Paris zurück und trifft sich zum Abschied mit
Alice in einer Bar. Wie in alten Tagen trinken sie gemeinsam Wodka
und lassen für einen Moment die Herzen sprechen. Alice verabschiedet
sich mit einem überraschend intensiven Kuss. Doch Louis bleibt
in London, und ein paar Tage später kommt es tatsächlich
zu einem freundschaftlichen Gespräch zwischen ihnen. Louis
gesteht Alice, dass sie seine große Liebe und das Aphrodisiakum
seines Lebens war - zumindest in seiner Fantasie. Und noch immer
begehre er sie leidenschaftlich! Zu seiner großen Überraschung
bittet Alice ihn, sie in 15 Minuten in seinem Zimmer zu erwarten.
Gut, dass Louis die letzte blaue Pille aufgehoben hat! Schlecht
allerdings, dass sie ihm vor lauter Aufregung aus den Fingern gleitet,
und Mops Winston schneller ist...
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