Bocksprünge: Presseheft

 
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Ein Film von Eckhard Preuß

Deutschland 2014

KINOSTART: 20.11.2014
Laufzeit: 86 Minuten

Verleih:
Movienet Film
Rosenheimerstr. 52
81669 München
Tel: 089-489530-51
Fax: 089-489530-56

info@movienetfilm.de

Pressekontakt:
ana radica! Presse Organisation
Ulrike Körner / Katharina Schulz
Herzog-Wilhelm-Str. 27
80331 München
Tel.: 089-23 66 120
Fax: 089-23 66 12 20
kontakt@ana-radica-presse.com

 

 

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Stab

Udo

  Eckhard Preuß
Doris
  Jule Ronstedt
Maya
  Julia Koschitz
Silvan
 

Benjamin Sadler

Valerie
  Teresa Rizos
Rudolf
  Friedrich Mücke
Barmann
  Jochen Nickel
Dahlmann
  Rober Giggenbach
Mira
  Caroline Ehunger-Schwarz
  u. a.
als Gäste
  Butz Buse
  Yvonne Catterfeld


Besetzung

Regie

  Eckhard Preuß
Drehbuch
  Eckhard Preuß
  Butz Buse
Produktion
  Oliver Mielke
Ko-Produktion
  Karl-Heinz Preuß
Kamera
  Thomas Wittmann
Schnitt
  Benny Neges
Ton
  Robert Brunn
Musik
  Thom Hanreich
Kostüm
  Mika Braun
Kostümbild
  Tanja Hausner
Maske
  Amelie Hartwig
  Petra Seywald
  Linda Friebel
Ausstattung
  Thorwald Kiefel
Produktionsleitung
  Michael Erhard

Bocksprünge ist eine Produktion der Münchener ENTERTAINMENT FACTORY Film und Fernsehproduktion GmbH

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Kurzinhalt und Presseinformation

KURZINHALT

Udo (Eckhard Preuß) hat eine Affäre mit Maya (Julia Koschitz). Maya wünscht sich ein Kind von Silvan (Benjamin Sadler). Silvan hat ein Verhältnis mit Valerie (Teresa Rizos), das nicht ohne Folgen geblieben ist. Das erfährt Udos Frau Doris (Jule Ronstedt).
Als wären die Dinge nicht schon kompliziert genug, fliegt auch noch Udos Seitensprung auf. Doris läuft wütend davon und stolpert über Rudolf (Friedrich Mücke). Der hat sich mittlerweile in Valerie verguckt, obwohl sein Herz eigentlich immer noch für seine geliebte Eva (Yvonne Catterfeld) schlägt, die vor Jahren spurlos verschwunden ist…

PRESSENOTIZ

BOCKSPRÜNGE ist ein turbulenter Reigen mit schrägen Wortgefechten, die ehrlich und knallhart das auf den Tisch bringen, was jeder denkt, aber keiner auszusprechen wagt. Frustrierte Langzeitpärchen auf der Suche nach ihrem Beziehungssinn und deprimierte Singles auf amourösen Umwegen verstricken sich in wilde Achterbahnfahrten der Gefühle. In dieser hinreißenden Komödie stolpern die Protagonisten nicht nur von einer absurden Situation in die nächste, sondern auch von einem Bett ins andere. Und wie immer geht es am Ende um die wahre Liebe. Ein kurzweiliger Spaß mit Wiedererkennungswert!

PRESSEINFORMATION

Eckhard Preuß gibt mit der verrückten Komödie BOCKSPRÜNGE sein Debüt als Regisseur. Außerdem schrieb er gemeinsam mit Butz Buse das Drehbuch und steht in der Hauptrolle des Udo vor der Kamera. Jule Ronstedt (Almanya, Wer früher stirbt ist länger tot), Julia Koschitz (Der letzte schöne Herbsttag, Shoppen), Benjamin Sadler (Passion, Wer wenn nicht wir), Teresa Rizos, Friedrich Mücke, Jochen Nickel u.v.a. bezaubern durch ihr komödiantisches Talent.

BOCKSPRÜNGE ist eine Kinoproduktion der Münchner ENTERTAINMENT FACTORY Film und Fernsehproduktion GmbH (Ossi's Eleven, Hubert und Staller). Beim Filmfestival Max Ophüls Preis 2014 in Saarbrücken wurde der Film uraufgeführt. Außerdem war BOCKSPRÜNGE beim 25. Internationalen Filmfest Emden-Norderney im Programm. In diesem Rahmen erhielt Eckhard Preuß für sein Werk den diesjährigen NDR Filmpreis für den Nachwuchs.

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Langinhalt

Udo (Eckhard Preuß) und Doris (Jule Ronstedt) sind seit 14 Jahren verheiratet. Udo hat eine Affäre mit Doris' bester Freundin Maya (Julia Koschitz). Dabei wünscht sich Maya ein Kind von ihrem Freund Silvan (Benjamin Sadler). Der wiederum hat ein Verhältnis mit Valerie (Teresa Rizos), der Tochter seines Chefs Dahlmann (Robert Giggenbach). Als wäre das nicht schon kompliziert genug, erwartet Valerie auch noch ein Kind von Silvan. Silvan will Maya verlassen und mit Valerie ein neues Leben anfangen. Doch die hat darauf überhaupt keine Lust.

Doris erfährt von Silvans folgenschwerer Affäre mit Valerie und erzählt es Udo. Doch dann fliegt dessen Seitensprung mit Maya auf und Doris sucht erst mal das Weite. Sie trifft auf Rudolf (Friedrichj Mücke), der seit Jahren seiner großen Liebe Eva (Yvonne Catterfeld) nachtrauert, die einfach verschwunden ist. Bis er Valerie kennenlernt…

Als Doris Rudolf wieder trifft gesteht er ihr, dass er sich in Valerie verliebt hat. Doris weiß von deren Affäre mit Silvan und ist geschockt. Sie betrinkt sich in einer Kneipe. Was sie nicht weiß: Der Barmann (Jochen Nickel) ist ein Freund von Udo. Und auch Maya hat bei ihm bereits ihren Frust heruntergespült, nachdem sie von Silvans Affäre mit Valerie erfahren hatte… In der Bar ist auch Dahlmann. Er hängt immer noch an seiner Ex-Frau und fühlt sich genauso einsam wie Doris. Sie kommen ins Gespräch und Doris bietet an, mit Dahlmann nach Hause zu gehen. Da taucht plötzlich Maya auf. Als Doris erkennt, dass Dahlmann Valeries Vater ist, ist sie endgültig am Ende. Der letzte Schnaps ist zu viel und sie verliert das Bewusstsein.

Als Doris im Krankenhaus wieder zu sich kommt, erfährt sie, dass sie schwanger ist. Udo besucht sie und will mir ihr sprechen, doch Doris weiß noch immer nicht, wie sie mit Udos Untreue umgehen soll…

Finden Doris und Udo wieder zusammen? Haben Maya und Silvan noch eine Chance? Hält die junge Liebe von Valerie und Rudolf? Sicher ist nur eines: Udo ist einfach nicht zu fassen.

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Interview mit dem Regisseur und Hauptdarsteller Eckhard Preuß

Sie haben Ihren Film „Bocksprünge“ genannt. Was bedeutet dieses Wort für Sie, was verbinden Sie damit?

Der Film hieß ursprünglich "Das Beste draus machen". Auf den Titel "Bocksprünge" sind wir erst nach den Dreharbeiten gekommen. Was man in dem Film nicht sieht: Udo ist eigentlich Sportlehrer und es gab eine Szene, in der Udo die Kinder Bockspringen lässt. Ein Freund von mir hatte dann die Idee, dass das unschuldige Bockspringen der Kinder übergeht in das nicht ganz so unschuldige Bockspringen der Erwachsenen.

Was ist Udo für ein Typ und warum stehen die Frauen so auf ihn?

Eigentlich macht Udo ja alles falsch. Aber was man an Udo mag – und auch die Frauen an ihm mögen – ist, dass er so geradlinig ist. Man muss Udo nehmen, wie er ist. Das ist nicht immer einfach, aber letztlich mögen es Männer und Frauen, wenn jemand einfach sein Ding durchzieht und unbeirrbar ist. Und bei Udo weiß man genau, was man hat. Für mich hat Udo auch etwas Heldenhaftes. Ich glaube, dass viele Männer heutzutage im Umgang mit Frauen sehr verunsichert sind. Aber Udo hat keine Angst vor Frauen. Und wenn die das merken, dann lieben sie das auch sehr. Udo liebt Frauen, aber er hat keine Angst vor ihnen. Das ist sein "bip point".

Was war die Ursprungsidee zu der Geschichte und was ist so interessant am Beziehungsgeflecht?

Ich bin eigentlich durch ganz konkrete Begegnungen auf diese Geschichte gekommen. Vor ein paar Jahren stand plötzlich ein Freund heulend vor meiner Tür und sagte, dass er bei mir schlafen muss, weil seine Frau herausgefunden hat, dass er seit drei Jahren mit der Nachbarin zusammen ist. Das nahm dann solch skurrile Formen an, dass er die ganze Nacht lang heulend vor mir auf dem Sofa saß und sich in seinem Schmerz aalte. Obwohl er es war, der seit Jahren eine Affäre hatte, hielt er sich für das tragischste Opfer von allen. Und daraus ist dann die Idee zu dem Film entstanden.

Sie sind eigentlich Schauspieler und haben für BOCKSPRÜNGE die Seite gewechselt. Wie kam es dazu, dass Sie hier auch Regie geführt haben?


Mich hat es eigentlich schon als Jugendlicher gereizt, mir Geschichten auszudenken und sie dann als Ganzes zu realisieren. Ich sehe mich da weniger als Regisseur. Ich möchte die Dinge, die ich mir ausdenke, zu Filmen machen. Deshalb sehe ich mich eher als Autorenfilmer. Und die Schauspielerei war eben mein Weg herauszufinden, wie man menschliche Bewegungen, menschliches Handeln darstellt.

Sie haben für Ihren ersten Film als Regisseur gleich ein größeres Ensemble an Darstellern führen müssen. Wie war die Arbeit mit den Schauspielern?


Ein Vorteil war natürlich, dass ich den meisten Hauptdarstellern die Rollen auf den Leib geschrieben habe. Und dann sind wir gemeinsam vor die Kamera getreten und wussten einfach, was wir wollten. Alle wussten, es ging um die Schauspielerei und es hat allen, glaube ich, große Freude gemacht. Darum hat es mich auch nicht angestrengt, weil jeder die Verantwortung für seine Rolle übernommen hat. Es gab ein Miteinander auf Augenhöhe.

Inwieweit kommt Ihnen dabei die eigene Schauspielerfahrung zu Gute?

Die Schauspielerei ist sicher mein Blick auf alles. Es gibt ja auch kritische Stimmen, die sagen: "Schon wieder ein Schauspieler, der ein Drehbuch schreibt! Schon wieder ein Schauspieler, der Regie führt!“ Aber man weiß eben auch besser, wie Schauspieler ticken. Wo die Schlüssel hängen, warum es gerade klemmt, warum sich jemand gerade unwohl fühlt – das weiß man natürlich, wenn man selber Schauspieler ist. Ich glaube, Schauspieler müssen sich pudelwohl fühlen, wenn sie spielen. Dann sind sie gut. Und dafür muss man alles tun. Manchmal wird das leider ein bisschen vergessen.

Man merkt dem Film an, dass alle mit Lust und Freude dabei waren. Haben Sie den Schauspielern viele Freiheiten beim Spiel gegeben oder sind Sie streng nach dem Drehbuch vorgegangen?

Es wurde letztlich schon genau nach dem Drehbuch vorgegangen, gerade wenn es um originelle Sätze oder eine klare Sprache geht. Das muss bei einer Komödie einfach so sein. Aber dadurch, dass wir das gemeinsam erarbeitet haben, hatte natürlich auch jeder Schauspieler das Gefühl, dass es seine Sprache war.

Sie haben ohne Fernsehbeteiligung und Förderung gedreht. Wie haben Sie den Film überhaupt finanziell stemmen können?


Es gab zwei sehr mutige Menschen – den Produzenten Oliver Mielke und meinen Vater, die mir vertraut haben. Sie haben Geld auf den Tisch gelegt und gesagt: "Mach es!" Mit diesem Geld haben wir den Film gedreht.

Was würden Sie dem Publikum mit auf den Weg geben?

Ich weiß nicht, ob man dem Publikum etwas mit auf den Weg geben kann. Ich hoffe aber, dass die Zuschauer etwas Schönes mit auf den Weg nehmen, wenn sie den Film gesehen haben. Ich habe zumindest alles dafür getan.

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